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DRÜCKJAGD-STAND BAUANLEITUNG
Infos
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Erhöhter Drückjagdstand / Drückjagdbock
Im Folgenden stelle ich den Bau eines Drückjagdbocks
vor.
Im Folgenden findet man Bauanleitung für
unterschiedliche Ansitzeinrichtungen. Alle Inhalte sind als
Denkanstöße zu verstehen. Für die richtige Bemaßung und die
Sicherheit (speziell Statik) übernehme ich keine Gewähr &
Verantwortung - HAFTUNG AUSGESCHLOSSEN ! Man beachte die
Unfallverhütungsvorschrift (UVV) und
die Vorgaben der Berufsgenossenschaft!
Abänderungen sind jederzeit möglich, speziell was die Abmaße betrifft.
Man beachte, dass dann die Stärken des Stangenholzes sowie der Bretter
und Balken angepasst werden müssen, um für ausreichende Sicherheit zu
sorgen. Ggf. sind zusätzliche statische Versteifungen notwendig.
(zur optimalen Bildqualität bitte Dateien
herunterladen
[Rechtsklick / Datei speichern unter] und in Originalgröße
öffnen)
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Bauplan
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Materialliste
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Aufbauanleitung
Zunächst wird die Aufstiegsseite (Rückseite) am Boden liegend
gefertigt. Die an den Enden abgeplatteten und etwas überstehenden Rundhölzer
/ Sprossen werden wie üblich kreuzvernagelt und finden in den leicht
eingekerbten Hauptstangen zusätzlichen Halt. Zur Versteifung wird mittig ein
Kantholz angeschlagen. Die oberen Enden der Hauptstangen werden etwas
angeplättet, damit die Rückenlehne etwas Spiel bekommt. Die
Rückenlehnenaufnahmen werden bereits jetzt angenagelt. Anschließend wird die
gesamte Rückseite aufgerichtet und der vordere Hauptpfosten so positioniert,
dass die zwei oberen seitliche Balken geheftet werden können, um auf die
richtigen Abstände zu kommen. Nun werden die schrägen Streben befestigt,
damit der Bock im Lot bleibt. Ist alles eingerichtet, werden alle weiteren
Querbalken (inklusive Sitzauflagebalken und Bodenauflagebalken welche mit
langen Nägeln sehr gut doppelt zu sichern sind) festgenagelt. Die oberen Auflagen werden
am vorderen Hauptpfosten angewinkelt und dann von oben draufgenagelt.
Nachdem das Grundgerüst fertiggestellt ist, wird der Boden vernagelt. Die
zuvor grob vorgesägten Bodenbretter werden final mit der Kettensäge leicht
überstehend schräg abgesägt, ebenso wie die Überstände der übrigen
Kanthölzer. Unter die Bodenbretter kommt zur
Unterstützung noch eine Dachlatte, welche am Sprossenkantholz und
Anschlagsbalken des vorderen Hauptpfostens so festgenagelt wird, dass sie
direkt spielfrei den Boden unterfüttert.
Gegen ein Kippen des Drückjagdbocks werden alle Hauptpfosten mit
Sicherungspfosten verankert. Optimal ist die finale Verblendung mit einem
Tarnnetz. Es ist dabei jedoch darauf zu achten, dass auf der Ebene des
variablen aber überstehenden Sitzbretts das Tarnnetz geschlitzt ist.
Grundsätzlich ist es ratsam, den Drückjagdstand im Revier an Ort und
Stelle zu fertigen, da trotz der recht einfachen Konstruktion der Bock
doch ein nicht unerhebliches Gewicht hat und ein späteres Umstellen auf
Dauer recht schweißtreibend wird.
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Weitere Bauanleitungen unter:
Standard-Kanzel
Schlafkanzel
Ansitzleiter
Drückjagd-Erdsitz
Gute / alternative Bauanleitungen und Tipps zu Kanzeln und Hochsitzen
findet man auch mit etwas Suche im WWW, z.B.:
http://www.jagdmagazin.de/kanzeln.htm |
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