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Außenballistik / Flugballistik
Bereits beim Verlassen des Laufes (mit üblichen Mündungsgeschwindigkeiten /
Geschossgeschwindigkeiten) für
eine .308 Ladung zwischen 750 m/s und 950 m/s) beginnt das Geschoss
-physikalisch gesehen- aufgrund der Erdanziehung zu fallen, wenn man dies
nicht durch die Zielfernrohrmontage oder Haltepunkte kompensiert. Man erzielt so eine
Flugparabel. Kennt man diese Flugbahnhöhenabweichung im Verhältnis zur
zurückgelegten Strecke, so kann man auch auf weite Entfernungen exakt treffen.
Eine zusätzliche Dimension ist die Abweichung nach links und rechts aufgrund von
Winddrift (Geschossabgangswinkel und Unwuchten einmal vernachlässigt).
Beide Abweichungen sind umso geringer, je mehr Masse ein Geschoss hat, je besser
der ballistische Koeffizient ist und je schneller das Geschoss fliegt.
Daher:
Nutze wenn möglich zur geringsten Flugbahnkompensation durch ZF oder Haltepunkte
lange und schnelle Geschosse! NUR WER RICHTIG ZIELT UND TRIFFT KANN WAIDGERECHT
JAGEN !!
Korrektur / Kompensation des Geschossabfalls durch
Haltepunkte:
Das Geschoss (Flugbahn) kreuzt 2x die (Visier)Sichtlinie
(siehe Schaubild oben). Wenn man Fleck (also 0 cm Abweichung / genau
zentral) bei 150m eingeschossen hat, dann meistens zwischen ca. 30 und 40 m das
erste mal und entsprechend bei 150m das zweite mal. Vor dem ersten Schnittpunkt
(z.B. bei 20 m) muss man "drüber" halten, um die Höhendifferenz Lauf zu Zielfernrohr
auszugleichen (der Treffersitz liegt sonst zu tief). Zwischen dem ersten
Schnittpunkt und dem Zweiten (z.B. auf 100m) muss man leicht drunter halten
(dies sind auf 100m ca. 2 bis 4 cm je nach Laborierung); der Treffersitz
liegt sonst zu hoch. Über 150m muss man dann wieder "drüberhalten" um dort zu
treffen wo das Fadenkreuz des Absehens hinzeigt (der Treffersitz liegt sonst zu
tief). Bei 200 m können das dann leicht schon einige Zentimeter (ca. 5 bis 10 cm
je nach Laborierung) sein. Um den Bereich, wo man zum relativ genauen Treffen
(+- 4cm) nicht kompensieren braucht, groß zu halten, schießt man üblicherweise
auf GEE (Günstigste-Einschieß-Entfernung)
ein. (Beispiel: Fleck = GEE bei z.B. 160m => Hochschuss auf 100m von ca. 4 cm
und Tiefschuss auf 185m von ca. 4 cm).
Möchte oder muss man kompensieren, da man
auf weitere Entfernungen schießt, z.B. bei der Gamsjagd im Hochgebirge, so kann
man entweder die Höhenverstellung (Klick-Verstellung) an modernen Zielfernrohren benutzen,
oder man nutzt die oben beschriebene Schnellkompensation "drüber- oder drunterhalten". Hierbei hilft ein Diagramm, welches kreisrund ausgeschnitten
wird und an den Schaft oder in die Okularabdeckkappe des ZF geklebt werden kann.
Anbei meine Schusshilfe / Haltepunkte für SAKO TRG22 mit Nightforce NXS ZF
Mildotabsehen und Jaguar Laborierung in .308:
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Zielballistik / Wundballistik
Die Wundballistik (auch als Zielballistik oder Terminalballistik bezeichnet) ist die für
Jäger wichtigste Ballistik. Sie entscheidet über Art
und Weise der Geschosswirkung im Wildkörper und damit über die Tötungswirkung.
Die Zielwirkung ist direkt von der verwendeten
Munition und dem Treffersitz abhängig
und ist zugleich ein wichtiger Einflussfaktor bei der
Wildbretentwertung.
Folgende Parameter entscheiden über die Zielwirkung und Pirschzeichen:
-
Treffersitz,
Auftreffgeschwindigkeit und Auftreffenergie
-
Zielwiderstand,
Aufpilzeffekt und Splitterwirkung (Energieabgabe)
-
Wundkanal
durch
Geschossgeschwindigkeit im Wildkörper und Eindringtiefe
/ Penetration
Treffersitz, Auftreffgeschwindigkeit und
Auftreffenergie
Das Wichtigste ist und bleibt der Treffersitz. Auch mit einem
schlechten Geschoss ist jeder Treffer ins (Zentral-)Nervensystem (Kopfschuss,
Trägerschuss [Achtung Wirbelsäulenverlauf beim Wildschwein =>
Krellschussproblematik!!], Wirbelsäulenschuss) unmittelbar absolut tödlich (schnellst
wirkender Schuss). Allerdings ist zu bedenken, dass die Zielzone sehr klein ist
und diese Schüsse (mit Ausnahme beim Fangschuss) nur unter den besten Voraussetzungen anzutragen sind:
vertrautes Wild, gute Wetterbedingungen hinsichtlich Sicht und Wind, stabile
Auflage und nur von vorne bzw. hinten - nie bei breit stehendem Wild auf den
Träger, da kleinste Bewegung direkt zum Fehlschuss führen.
Ansonsten gilt generell, der sicherste Schuss ist der Kammerschuss, denn hier
ist die Zielzone um ein Vielfaches größer. Auch
Kammerschüsse (Herz / Lunge) töten kurz- bis mittelfristig, verursachen aber öfter
Fluchtstrecken, die einzukalkulieren sind.
Vor jedem Schuss auf Wild ist es daher angebracht, sich je nach der Stellung /
Position des Wildes, dessen Körperbau und die Lage der Organe dreidimensional
vorzustellen und den Verlauf des Geschosses gedanklich zu simulieren. Als
Anhaltspunkte anbei drei Querschnitte von
Schwarzwild,
Rotwild und Rehwild - untereinander nicht maßstabsgerecht -, welche die Lage der
Organe und den Knochenbau visualisieren:
(aus und mit freundlicher Genehmigung des
Wissenschaftszentrums Weihenstephan / TU München)



Das zweite Kriterium im Rahmen der wundballistischen Betrachtung
nach dem Treffersitz, ist das Auftreffen des Geschosses auf dem Wildkörper. Hier prallt die
Geschoßspitze - je nach Entfernung - mit zwischen 400 m/s bis 1000 m/s und mit
einer Energie von
ca.
2000 bis 4000
Joule (als Anhaltspunkt, - abhängig von der Laborierung) auf den Wildkörper auf.
Je höher die Auftreffgeschwindigkeit und damit auch die Energie, desto stärker
die Verformungen des Geschosses.
Zielwiderstand, Aufpilzeffekt und Splitterwirkung
Bei Geschwindigkeiten über 800 m/s kann es
passieren, das leicht gebaute oder Teilmantelgeschosse regelrecht zerplatzen und
auf den ersten Zentimetern bereits sehr viel Energie abgeben. Diese "Platzer"
sind aus drei Gründen nicht erwünscht:
-
Erstens bleibt notwendige Penetration bzw. Tiefenwirkung aus, um schnell
lebenswichtige Organe / Körperteile zu treffen, um somit schnell und
waidgerecht zu töten.
-
Zweitens verursachen Platzer einen
feinen "weichen" Splitterschauer (Bleisplitter
oder Mantelsplitter), die unkontrolliert im Wildkörper weiterfliegen, unnötig
Wildbret entwerten und meist oberflächennah wirken, ohne wirklich mortale
Wirkung durch ausreichende Penetration zu haben:

Röntgenaufnahme vom Brustkorb eines erlegten Weißwedelhirsches, welcher mit
einem
Standart-Teilmantelgeschoss (Kupfermantel mit Bleispitze / Softpoint)
beschossen wurde.
(aus
http://www.projectgutpile.org/archives/pdf/hunt2006.pdf
)
Drittens wird oft kein
Ausschuss erzeugt, der für Nachsuchen immens wichtig ist und zudem das
schnelle Ausschweißen begünstigt.
Gesucht wird nach einem optimalen Geschoss,
welches
-
kontrolliert aufpilzt und über einen großen
Wundkanaldurchmesser Energie abgibt
-
ohne großen Masseverlust (Energieverlust)
richtungsstabil im Wildkörper weiterfliegt
-
wenige aber grobe (=> wirkungsvolle) Splitter
abgibt
-
einen sicheren Ausschuss garantiert
Je
nach Widerstand des Wildkörpers (vergleiche verwachsenes Blatt eines Keilers
mit der schwachen Blattschaufel eines Schmalrehs) ist demnach theoretisch ein unterschiedliches Geschoss zu
wählen: harte Geschosse für hohe Zielwiderstände, Weiche für kleine
Zielwiderstände. Da das Mitführen von zwei unterschiedlichen Geschossen
praktisch aber nicht oft der Fall sein wird (u. A. wegen
Trefferpunktverlagerung und richtiges Geschoss zum richtigen Zeitpunkt im
Patronenlager), sondern man gerne ein Geschoss für alles (von Fuchs bis
Keiler) haben will, gestaltet sich die Suche schwieriger. Aufpilzeffekt,
Richtungsstabilität / Schulterstabilisierung und Ausschusswahrscheinlichkeit werden durch schnell
fliegende Geschosse begünstigt. Der letzte Punkt wird jedoch auch
durch hohe Masse generiert, wenn diese mit einer großen Flächenlast kombiniert
kommt (Masse verteilt auf eine verhältnismäßig geringe Fläche => relativ kleiner
Geschossdurchmesser; also kein Flintenlaufgeschoss, wo Geschossmasse und
Geschossdurchmesser in einem ungünstigen Verhältnis stehen).
Es wird also ein Kompromiss gesucht, bei dem der
Wildkörper mit relativ hoher (Rest-)Masse schnell penetriert wird. Masse auf Kosten
der Geschwindigkeit zu erhöhen, widerspricht jedoch den gewünschten flugballistischen
Anforderungen (s.o.).
Weder herkömmliche Teilmantelgeschosse, auf gar keinen Fall
Vollmantelgeschosse (nur auf Big Five Kopfschuss), noch die Mehrzahl von stark
beworbenen Sonderkonstruktionen decken das breite Spektrum auf größere Entfernungen ab.
Entweder sie wirken nicht, oder sie wirken zu stark bei relativ schlechten
flugballistischen Eigenschaften.
Gut geeignet sind jedoch Verbundkerngeschosse oder Spezial-Geschosse wie z.B.
das CDP, die schnell und leicht (optimal durch Hohlspitze) öffnen,
aber trotzdem eine große Restmasse beibehalten. Meiner (+ Anderer) Meinung und
Erfahrung nach, ist die derzeit optimale Wahl auf
dem Munitionsmarkt das
reibungsarme und damit schnell
fliegende Kupferjagdgeschoss
mit Hohlspitze oder das
Jaguar Geschoss
(Kupfer massiv oder "solid" Geschoss) mit Hohlspitze, welches als fertige
Munition vom
Labor für Ballistik (LFB) als German-Precision-Ammunition gefertigt
wird. Weitere Ausführungen dazu findet man unter
Jagdmunition.
Wundkanal
und Eindringtiefe / Penetration
Die Wirkung eines Geschosses im Wildkörper geht aber über den
reinen Wundkanal mit der direkten Zerstörung (durch das Geschoss und
wirkungsvolle + richtungsstabile Splitter) hinaus. Aufgrund der hohen
Geschossgeschwindigkeit im Wildkörper entsteht um das Geschoss eine Druckwelle
(beim Durchfliegen des Körpers hat nur die Geschoßspitze direkten Kontakt mit Fleisch /
Wasser / Blut, der Geschossmantel fliegt frei nur von Wasserdampf umgeben), die alles Dehnbare beiseite
drückt. Diese Dehnung bzw. Überdehnung führt dazu, dass in diesem Bereich
Muskelfasern reißen und anliegende Knochen / Rippen brechen, ohne direkten Kontakt mit dem
Geschoss zu haben. Deshalb tritt auch bei Treffern nahe der Wirbelsäule durch
die enorme Erschütterung der Nerven eine unmittelbare Lähmung bzw. der sofortige
Tot ein. Dies ist jedoch nicht mit dem Schocktod zu verwechseln, wie er bei
Schrotgaben auftritt.
Die Tiefenwirkung bzw. Penetration ist besonders wichtig, um gerade bei
stärkerem Wild (z.B. Schwarzwild) in die lebenswichtigen Bereiche / Organe
vorzudringen und um den für die Nachsuche gewünschten Ausschuss zu erhalten. Die
oben beschriebene Richtungsstabilität begünstigt diese Eigenschaft. Man erhält
sie durch eine möglichst auf kleine Fläche gebündelte Restmasse (Überbleibsel
nach der Absplitterung / Zerlegung). Der optimalen Form in diesem Sinne
kommt
ein Zylinderstumpf sehr nahe, der zudem auch größere Knochenstärken
"durchstanzen" kann.
Wundwirkung und
Fluchtstrecke
Will man also kurze Fluchstrecken (wegen Dunkelheit oder weil
gerade kein
Hund zur Nachsuche vorhanden ist) erreichen, so ist es (neben dem nur im Einzelfall
unter günstigsten Bedingungen anzusetzenden
Kopf- oder Trägerschuss)
der sicherste Weg, gerade beim Schwarzwild einen Schuss hochblatt (Zerstörung
des Bewegungsapparates, Sekundärzerstörung durch umher fliegende Knochensplitter
bei gleichzeitiger Erschütterung / Zerstörung des Rückenmarks mit verbundener
Lähmung) anzutragen:

Der Wildbretverlust eines Blattes (ggf. nur Teile
davon oder im ungünstigsten Fall auch beider Blätter) ist dabei allerdings mit
einzukalkulieren.
Fluchten sind bei allen anderen Treffern eine "natürliche" Sache
und quasi unvermeidbar. Die Länge der Fluchtstrecke ist von mehreren Faktoren
abhängig:
-
Treffersitz...
- und Zerstörung von Knochen im Bewegungsapparat (Blatt, Gelenke) oder gar
Treffer im zentralen Nervensystem (Wirbelsäule => Lähmung / Tot bzw. [Stamm-]Hirn
=> sofortiger Tot) durch Träger oder Kopfschuss.
- und damit verbundene Nervenreizung => längere Fluchten bei
unterschiedlichem Kammerschuss: z.B. bei Herztreffer
gegenüber einem reinem Lungentreffer (mit starker Beschädigung und damit
verbundenem inneren Blutverlust) durchaus möglich.
-
Situtation des Wildtieres: Streßsituation (z.B. hoher Adrenalinspiegel bei
Drückjagd) oder in Ruhesituation (beim Äsen bei ggf. noch weiter Entfernung
zum Schützen); Wild ist viel zäher als der
Mensch
-
Möglichkeit des schnellen und starken Ausschweißens => Blutdruckabfall (auch starker Blutverlust im Körperinneren -
z.B. größräumiger Zerstörung stark durchbluteter Organe / Gefäße wie z.B. Lunge,
Schlagadern, Leber etc. durch wirkungsvolle Splitterwirkung) begünstigt den zügigen
Ausfall der lebenswichtigen Funktionen => kurze Flucht.
Nicht optimal (wenngleich wildbretschonender) ist im Gegensatz dazu der
kalibergroße, reine Lungendurchschuss mit dem Zusammenfall der Lungen
=> Tot durch Sauerstoffmangel
(Schwarzwild kann Ein- und Ausschuss mit der eigenen Schwarte ggf. "zuschieben"
=> längere Fluchten)
-
Atmung / Sauerstoffversorgung: hat das Stück Wild gerade ausgeatmet (=> kürzere Fluchtstrecke) oder gerade
eingeatmet, wenn zugleich nur geringer Blutverlust vorhanden ist (z.B. reiner
Lungendurchschuss):
Beispiel: der Mensch kann ohne weiteres 60 Sekunden die Luft anhalten, ohne
dass es Probleme mit der Sauerstoffversorgung gibt =>
Annahme: Tier hat für 15 Sekunden Luft / ausreichende Sauerstoffversorgung, flüchtet mit
25 km/h => ca. 7 m/s => 15x7 = 105m Fluchtstrecke !!
-
Abschließende Anmerkung zur Fluchtstrecke /
Stoppwirkung: oft wird eine sofortige Stoppwirkung gefordert. Lässt man mal
eine theoretische / unverhältnismäßige Kaliber- vs. Zielgröße (z.B. .50 BMG
auf Kanin oder Panzerhaubitze auf Elch) außer Betracht, kann man mit keiner
legalen (Verbot von Explosivmunition) Waffen- und Munitionskombination eine
sofortige Stoppwirkung erreichen. Fluchtstrecken sind immer einzukalkulieren,
es sei denn, man optimiert die Zielwahl und landet direkte Treffer im
Zentralnervensystem (Kopf- oder Trägerschuss, - mit bekannten und oben
ausgeführten Risiken).
Wildbretentwertung vs. Wundballistik
Die
Wildbretentwertung ist sowohl vom
verwendeten Geschoss (Aufpilzeffekt, Splitter oder
Platzer etc.) als auch von der Laborierung (Stärke der Ladung /
Patrone) abhängig. Pauschal kann man sagen, je stärker die Patrone und je
weicher bzw. zerlegungsfreudiger das Geschoss, desto größer ist die
Wildbretzerstörung. Diese alleinige Aussage greift aber, wie man den oben und
unten gemachten Aussagen entnehmen kann, etwas zu kurz.
Mit am Wichtigsten ist
bei der Entwertung auch hier der Treffersitz (und
der damit verbundene Zielwiderstand). Auch Wildbret schonende Geschosse (wie
z.B. das Jaguar-Geschoss oder
das KJG), werden bei hohen Zielwiderständen und einer
Magnum-Laborierung auf kurze Distanz (z.B. 300 Win Mag auf ein 20 Meter
entferntes Rehwild - Blattschaufel angehalten) verhältnismäßig recht viel
Wildbret entwerten, - dies ist aus ballistischen und biologischen Gründen nicht
zu vermeiden. Dem Jäger sollte das immer im Hinterkopf bleiben, wenn er auf das
Stück anhält und dieses später bestmöglich verwerten möchte.
Zudem ist die Wildbretentwertung, im Speziellen die "Versulzung" durch Hämatome
auch davon abhängig, ob das Herz noch (z.B. bei längeren Fluchten mit
Lungenschuss aber intaktem Herzen) Blut in die zerstörten Gefäße und ihre
Umgebung pumpen kann. Dünne Bindehautschichten zwischen einzelnen Sektionen
(z.B. Blatt -Brustkorb) begünstigen den Austritt von Schweiß in die Umgebung der
Verletzung. Oft kann dieses blutblasige Gewebe aber leicht abgeschärft werden,
da es meist nur oberflächig vorzufinden ist und nicht in einzelne Muskelpartien
/ Wildbret eindringt. Gemäß den
Hygieneverordnungen zur Wildbrethygiene ist verunreinigtes Wildbret
gründlich zu reinigen bzw. durch großzügiges Herausschärfen zu entsorgen.
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